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Rotky Carl (Graz 1891 - 1977 Leibnitz)

Südsteirische Heimat

SKU:11102

Normaler Preis €450,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €450,00 EUR
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sechs handsignierte Farbholzschnitte und zahlreiche Gedichte Rotkys

Vorzugsausgabe
Nummeriertes Exemplar: Nr. 11 / 50

Dezember 1948, Leibnitz, Cäsar Druck

in A 4 Karton Mappe mit Original-Holzschnitt Illustration
22 Blätter gelocht, Bindung fehlt 
handschriftliche Notiz: WVZ (Werkverzeichnis) 434a-g

Selten angebotene Publikation des Künstlers mit den gesuchten Farbholzschnitten in kleinem Format

Schätzpreis € 800 / (Rufpreis € 450) / D
(Der angebotene Artikel ist differenzbesteuert, daher kommen zum Höchstgebot nur 23% Aufgeld dazu.)

Der Maler und Druckgrafiker Carl Rotky wurde am 21. April 1891 in Graz, Steiermark, Republik Österreich, geboren. Seine Familie betrieb einen Bauernhof in Kogelberg, Leibnitz, und teilte ihre Zeit zwischen dem Hof vom Frühling bis Herbst und Graz im Winter, wo Rotkys Vater Bezirkshauptmann war. Rotky erwies sich schon in jungen Jahren als talentierter Künstler und hoffte, Kunst als Beruf zu verfolgen, doch sein Vater verbot es, sodass er einen lukrativeren Weg finden musste. So begann Rotky ein Medizinstudium an der Universität Graz.

Nach seinem Abschluss an der Karls-Universität in Prag im Jahr 1914 wurde Rotky im Ersten Weltkrieg als Chirurg an die Front geschickt, zunächst nach Russland, dann nach Galizien und schließlich nach Polen. Nach Kriegsende ließ er sich in Graz nieder und eröffnete seine eigene Praxis. Dies ermöglichte es ihm, Kunst in seiner Freizeit zu verfolgen, und Mitte der 1920er Jahre nahm er Mal- und Druckunterricht bei Constantin Damianos, Ölmalerei bei Anton Marussig in Graz und schließlich bei Sandor Alexander von Kubinyi in München. Stilistisch begann sein Interesse am Impressionismus, doch als er sich in den 1930er Jahren stärker auf Holzschnittgrafik konzentrierte, begann er auch den Expressionismus und später die Abstraktion zu erforschen.

1929 zog Rotky nach Kogelberg und richtete dort ein Atelier ein. Er reiste häufig zur Inspiration und besuchte unter anderem Italien, Griechenland, Grance und Deutschland. Zu seinen Auftragsarbeiten gehörten Illustrationen für Gedichtbände und andere literarische Publikationen. Er arbeitete bis zu seinem Tod am 16. August 1977 weiter. Seine Werke sind im Albertina-Museum in Wien und in der Neue Galerie in Graz zu finden. 

Quelle: Annex Galleries

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