Wagula Hanns (1894 - 1964)
Steiermark 1949 und Grüße aus der Steiermark
SKU:11068
1. Titelblatt einer Broschüre in Farb-Offset und Postkarte
Unter Verwendung eines Motivs aus dem Ständestaat
Auf Rückseite: Inhaltsverzeichnis
Titelblatt: 25,3 x 16,5 cm
2. Postkarte gedruckt bei Alfred Wall
Grüße aus Steiermark
Postkarte der Landeshauptstelle für Fremdenverkehr, Graz, Luegg.
Vorderseite unbeschrieben; mit Briefmarke und Poststempel „Berlin – Großdeutscher Reichstag 6.10.1939“
Maße: 10,7 x 15 cm
Provenienz: Nachlass des Künstlers
Schätzpreis € 100 / (Rufpreis € 50) / D
(Der angebotene Artikel ist differenzbesteuert, daher kommen zum Höchstgebot nur 23% Aufgeld dazu.)
Schöne Dokumente der Kontinuität dieser Motive bis heute
Hanns Wagula (1894 – 1964)
Noch vor dem ersten Weltkrieg und einem längeren Amerika - Aufenthalt begann er das Studium der Malerei an der Grazer Landeskunstschule, das er nach dem Krieg in München fortsetzte. In Berlin war Alexander Archipenko sein Lehrer und als er nach seiner Rückkehr nach Graz die Sezession mitbegründet hatte, wandte er sich mehr der Grafik und der Plakatkunst zu. Hier erzielte er besondere Erfolge und es wurden ihm an die siebzig Preise zuteil. In den Dreißigerjahren begann er mit seiner Filmarbeit und die Wagula-Filme wurden bald ein Begriff. Nach anfänglichen Sympathien für den Nationalsozialismus war Wagula in den letzten Kriegsjahren zunehmend gegen das System eingestellt. Sein künstlerisches und filmisches Schaffen wurde in der NS-Zeit hoch geschätzt. So ist seine Arbeit als Maler, Grafiker und Filmschöpfer eng mit der neueren Kulturgeschichte der Steiermark verbunden.
aus dem Katalog 70 jahre sezession graz, 1993
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
