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Biró Mihály (Budapest 1886 - 1948 Budapest)

Laster – Der Große Sittenfilm Kokain Opium Morphium / Erscheint ab 2. Dezember in den Wiener Kinos

SKU:12140

Normaler Preis €60,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €60,00 EUR
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2 Reproduktionen von Originalplakaten

„Monopol: Superfilm, Wien VII.
Waldheim-Eberle A.G., Wien VII.
Druck: F. Adametz, Wien XVIII.“

gerahmt und verglast
Maße: Je 42 x 29,7
Rahmen: 51 x 71 cm

Rückseite eines Blattes: „Souls in Pawn“
Provenienz Sammlung Emil Gruber – Sammlung Eisenhut

Schätzpreis € 120 / (Rufpreis € 60) / D
(Der angebotene Artikel ist differenzbesteuert, daher kommen zum Höchstgebot nur 23% Aufgeld dazu.)

Mihály Biró (geboren als Mihály Weinberger, 30. November 1886 in Budapest, Österreich-Ungarn; gestorben 6. Oktober 1948 in Budapest) war ein ungarischer Grafiker, Zeichner und Karikaturist.

Mihály Weinberger war ein Sohn des Dávid Weinberger und der Róza Neu, die Familie magyarisierte ihren Namen zu Biró. Er besuchte in Budapest die Königlich Ungarische Kunstgewerbeschule.

In der kurzlebigen ungarischen Räterepublik 1919 wurde Biró "Regierungskommissar für illustrierte politische Plakate", er floh nach deren Niederschlagung nach Wien.

In Wien war er als Plakatgrafiker und Illustrator von Zeitungen und Zeitschriften, wie die Arbeiter-Zeitung, die Neue Freie Presse, Die Stunde und die Die Bühne, tätig. Für die Nationalratswahl im Jahr 1920 entwarf er sechs Plakate für die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP). 

1928 ging Biró nach Berlin. Nach 1930 verschlechterte sich seine Auftragslage, und angesichts des Aufstiegs des Nationalsozialismus in Deutschland kehrte er 1932 nach Wien zurück. Während der Februarkämpfe 1934 befand sich Biró im Reumannhof. 
Nach 1938 floh er nach Paris, bei der deutschen Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg überlebte er die deutsche Judenverfolgung in Frankreich als Häftling im Pariser Rothschild-Spital.

1947 konnte er nach Ungarn zurückkehren, wo er eine Stelle als Hochschullehrer an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste wegen seiner schlechten Gesundheit nicht mehr antreten konnte.

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