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Bilger Ferdinand (Wien 1903 -1961 Graz)

Hafenszene

SKU:12002

Normaler Preis €700,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €700,00 EUR
Sale Verkauft

1950er Jahre

Auf Rückseite bezeichnet „F. Bilger“

Provenienz: Grazer Privatsammlung

Schattenfugenrahmen
Bild: 46,5 x 55,5 cm
Rahmen: 51,8 x 62,4 cm

Schätzpreis € 1400 / (Rufpreis € 700) / D
(Der angebotene Artikel ist differenzbesteuert, daher kommen zum Höchstgebot nur 23% Aufgeld dazu.)

Der Grazer Maler und Grafiker Ferdinand Bilger war von 1927 bis 1929  Forscher am medizinisch-chemischen Institut bei Fritz Pregl in Graz. Nach den Februarkämpfen 1934 schloss er sich 1937 den Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg an, wo er sich als Chef des Hygienedienstes (Centrale Sanitaire Suisse Internationale) im Rang eines Leutnants betätigte.
1939 kam er als Emigrant nach Südfrankreich in die Gemeinden Argelès und Gurs, von wo er einer Forschungstätigkeit am Pasteur-Institut der Universität Bordeaux nachging. Nach einer neuerlichen Internierung arbeitete er im Laboratorium der Erdölraffinerie in Bordeaux. 
Er widmete sich ab 1940 unter dem Einfluss Pariser Künstler intensiver Maltätigkeit in Agen (Département Lot-et-Garonne) und nahm an mehreren Ausstellungen in Südfrankreich teil. Er zählt zu den steirischen Künstler*innen, die nach dem Krieg den Anschluss an die in der NS-Zeit verbotene internationale  moderne Kunst vollzogen.
Lit. Günter Eisenhut und Peter Weibel „Moderne in dunkler Zeit“ 2001

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