Seidl Werner (Feldkirchen 1914 - 1941 Sowjetunion)
Elga (Maly)
SKU:11110
Werner Seidl
1939
Bleistiftzeichnung auf Papier
Blatt: 33 x 23,5 cm
Passepartout: 48 x 35 cm
Provenienz NL Elga Maly – Sammlung Waldorf
Schätzpreis € 100 / (Rufpreis € 50) / D
(Der angebotene Artikel ist differenzbesteuert, daher kommen zum Höchstgebot nur 23% Aufgeld dazu.)
Das Portrait ist auf der Rückseite eines stockfleckigen, alten Briefes gezeichnet, und am Passepartout montiert.
Werner Robert Seidl (* 30. März 1914 in Feldkirchen bei Graz; † 31. Juli 1941 in der Sowjetunion) war ein österreichischer Bildhauer.
Nach dem Besuch der Landesoberrealschule besuchte er ab 1929 für vier Jahre die Grazer Kunstgewerbeschule (Ortweinschule), wo ihn Wilhelm Gösser unterrichtete. Seidl trat 1930 der NSDAP bei, wurde aber Juli 1932 ausgeschlossen. Seidl setzte seine künstlerische Ausbildung in den Jahren 1933 und 1934 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Anton Hanak fort.
Nach Ende seiner Ausbildung blieb Seidl als freischaffender Künstler in Graz. 1934 wurde er Mitglied der Sezession Graz, in deren Ausstellungen er bis 1940 seine Werke präsentierte.
Neben Ausstellungen in Graz war Seidl unter anderem 1936 auf einer Ausstellung des Hagenbundes in Wien vertreten.
Seidl fiel 1941 im Alter von 27 Jahren als Soldat an der Ostfront. Unmittelbar davor war er als Professor für die nunmehrige Meisterschule des deutschen Handwerks in Graz vorgeschlagen worden.
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
