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Zeppl-Sperl Robert (Leoben 1944 – 2005 Wien)

Bewacht

1970 er Jahre
signiert und nummeriert
Exemplar 38 / 45
Farbradierung
Blatt: 59 x 45 cm
Druck: 29,6 x 24,5 cm
Provenienz: Sammlung Eisenhut

Schätzpreis € 400 / (Rufpreis € 200) / D
(Der angebotene Artikel ist differenzbesteuert, daher kommen zum Höchstgebot nur 23% Aufgeld dazu.)


Diese Radierung verwendete Zeppl-Sperl als Plakat- Motiv für seine erste Ausstellung in Paris. 
Sonja Menches: „Hippie-Vibes, Flower-Power, Yellow Submarine, Aufbegehren gegen gesellschaftliche Strukturen und Geschlechterrollen – Robert Zeppel-Sperl mischte in den späten 1960er-Jahren ein junges, avantgardistisches Lebensgefühl mit Einflüssen der Pop-Art und alter Meister zu einem einprägsamen, durchaus ernsthaften Bildamalgam. Als Gründungsmitglied der epochemachenden Gruppe „Wirklichkeiten“ zählte er 1968 mit Martha Jungwirth, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz und anderen zu jenen Künstler*innen, die sich vom fantastischen Realismus und Informel emanzipierten und der postmodernen Malerei den Weg ebneten.“ 
1969 übersiedelte er nach Venedig, wo ab 1995 in Murano mehrere Glasskulpturen für die Glasmanufaktur Berengo entstanden. Ab 1977 lebte Zeppel-Sperl mindestens 3 Monate im Jahr in den USA, ehe er ab 1991 sein Atelier in Bali einrichtete. Seither pendelte er regelmäßig zwischen Bali, Wien und Venedig. Die Kontakte mit neuen Orten und Kulturen brachten jeweils Veränderungen in seinem künstlerischen Schaffen, das durch einen enormen Ideenreichtum gekennzeichnet ist. So war es die Begegnung mit der balinesischen Kultur und Religion, die Robert Zeppel-Sperl ab 1989 dazu brachte sich mit neuen Motiven, aber auch neuen Techniken auseinanderzusetzen. 

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