{"product_id":"mail-art-gegen-kitsch-am-nachtkastl-wiener-kunstmarkt-schlechte-zahlungsmoral","title":"Mail Art gegen Kitsch am Nachtkastl – Wiener Kunstmarkt schlechte Zahlungsmoral","description":"\u003cp\u003e1992\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eRückseite: Das ganze ist ja nur noch ein Theater – Kunst ist so auch gewichtiges Politikum dass die Bedrohung der Künstler aufdeckt\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eRückseiteig signiert, „Post 92“,\u003cbr\u003emit drei Briefmarken und Poststempel\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eCollage auf Karton, an den Kultfriseur Erich Joham geschickt\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMaße: 20,4 x 26,4 cm\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan style=\"background: transparent;\"\u003eSchätzpreis € 160\u003c\/span\u003e\u003cspan style=\"background: transparent;\"\u003e0\u003c\/span\u003e\u003cspan style=\"background: transparent;\"\u003e \/ (Rufpreis € 80\u003c\/span\u003e0\u003cspan style=\"background: transparent;\"\u003e) \/ D\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e(Der angebotene Artikel ist differenzbesteuert, daher kommen zum Höchstgebot nur 23% Aufgeld dazu.)\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMail-Art Objekte: Hier arbeitet Frieberger mit dem Medium Postkarte und reichert diese mit vielfältigen Materialien wie Zeitungsausschnitte, re-fotografierte Karten, Briefmarken, Zeichnungen und vieles mehr an. Er schließt damit an die dadaistischen Collagen der 1920er und -30er Jahre an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePadhi Frieberger\u003cbr\u003e*1931 bis †9.1.2016\u003cbr\u003eBiographie:\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn Meidling im Tal (Gemeinde Paudorf) kam Padhi Frieberger zur Welt. \u003cbr\u003eIn Wien bewegte er sich im Kreis des Wiener Art-Club. Man traf sich in den Ateliers von Maria Biljan-Bilger Heinz Leinfellner, Wander Bertoni und Susanne Wenger. 1951–1954  Stammgast im Strohkoffer, dem Lokal des Wiener Art-Clubs; liiert mit Maria Lassnig, die ihn ›Buddy‹ nennt . In den 50er-Jahren hielt er sich in Paris auf. Er war Autodidakt. Beginn seiner Arbeit an inszenierten Fotografien, Künstlerporträts, Objektkunst und Assemblagen. Die antibürgerlichen, anarchischen Inhalte seiner Werke waren Vorbilder für den Wiener Aktionismus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e1955–1968  (Conga-)Trommler bei verschiedenen Jazzformationen, etwa im Künstlerclub Adebar mit Ossi Wiener und Konrad Bayer, im Saloon von Fatty George; trommelt ab 1963 mit der Band The Slaves um Charly Ratzer oder 1967 beim Zock-Fest sowie 1968 bei der Aktion ›Kunst und Revolution‹ (›Uniferkelei‹);\u003cbr\u003e1981  Erste Einzelausstellung Photos und Objekte in der Wiener Galerie Hummel, in Folge Rezeption seiner Fotografie, v.a. vermittelt durch Peter Weibel. 1990–2001  Kollaboration mit jüngeren Künstler- und Musiker_innen; verstärkte Produktion von Mail-Art; \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAusstellungsbeteiligungen, etwa 1996 an Harald Szeemanns austria im rosennetz oder 2001 an Thomas Trummers Objekte. Skulptur in Österreich nach ′45; Preis der Stadt Wien für bildende Kunst. 2004  Ausstellung Ohne Künstler keine Kunst im Museum für angewandte Kunst Wien.\u003cbr\u003e2007  Ausstellung with love \u0026amp; respect im Museum der Moderne Salzburg.\u003cbr\u003e2011  Ausstellung Padhi Frieberger. Glanz und Elend der Moderne in der Kunsthalle Krems.\u003cbr\u003e(Quellen: Sammlung Ostlicht und Museum Niederösterreich)\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEr_ich Joham, * 17. Mai 1949\u003cbr\u003eKult-Friseur „Er_ich Joham“ ist: \u003cbr\u003eAktionist, Performer, Schauspieler, Modell, Komiker und Kabarettist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb den Siebzigerjahren weckte er - gemeinsam mit Künstlern - die Stadt aus ihrem Dornröschenschlaf. In den schnellen Achtzigerjahren holte ihn Peter Weibel an die Akademie für Angewandte Kunst, wo er \"Kunst am Kopf\" unterrichtete (\"ich bin ja schließlich ein Kulturbetrieb“).Er war einer der ersten „Hair-Performer“ bei der U4-Modeschau.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e1988 machte er sich mit dem Salon ER-ICH im Haus „Zum gelben Adler“ in der Griechengasse selbständig. 1989 wurde er mit dem „Frisuren-Oskar“ ausgezeichnet. Prominenz aus Kultur, Politik und Wirtschaft gehört ebenso zu seiner Kundschaft wie schnorrende Künstler oder spleenige Durchgeknallte. So war auch FALCO, allerdings privat, als Hans Hölzel, Dauergast bei Er_ich. Franz West und die anarchistische Avantgarde fördert er durch Vermittlung potentieller Käufer. Joham sammelt zeitgenössische Kunst (Malerei) und versteht sich als Mäzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eKein Wunder, dass vor Jahren das Fernsehen das Phänomen entdeckt hat und \"Salon Erich\" zeigte, eine Art Reality-Talkshow mit Joham als Host prominenter Gäste. Für Wolf Wondraschek Roman „Mozarts Friseur“ war der Salon Er-Ich das Vorbild.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e(Quellen: Falter, Falco-Net, Vice, Wikipedia) \u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Frieberger Padhi (Meidling i.T. 1931 - 2016 Wien)","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":56613175198020,"sku":"11012","price":800.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0530\/0407\/5166\/files\/1_cf4183cc-a74e-4acd-abaa-6443c5c391ec.jpg?v=1775516565","url":"https:\/\/remixx-auktionen.com\/products\/mail-art-gegen-kitsch-am-nachtkastl-wiener-kunstmarkt-schlechte-zahlungsmoral","provider":"remixx:auktionen","version":"1.0","type":"link"}