{"product_id":"gestalten","title":"Gestalten","description":"\u003cp\u003e1984\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖl auf Ledersegmenten auf Holzrelief , 35 x 35 cm , rückseitig datiert , tituliert , signiert , gerahmt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eaus Kärntner Privatsammlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan style=\"background: transparent;\"\u003eSchätzpreis € 200\u003c\/span\u003e\u003cspan style=\"background: transparent;\"\u003e0\u003c\/span\u003e\u003cspan style=\"background: transparent;\"\u003e \/ (Rufpreis € 10\u003c\/span\u003e00\u003cspan style=\"background: transparent;\"\u003e) \/ D\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e(Der angebotene Artikel ist differenzbesteuert, daher kommen zum Höchstgebot nur 23% Aufgeld dazu.)\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDiese Arbeit in den Werkmaterialen ÖL, Leder und Holz ist außergewöhnlich und somit  für den Kunstsammler von besonderem Reiz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eRudolf Pointner ist DER steirische Surrealist. Die intensive Auseinandersetzung mit Kulturformen des alten Süd- und Mittelamerikas führte ihn zu einer sehr eigenständigen Formulierung des Surrealismus. Der auffällige psychedelische Charakter dieser Phase bringt das Werk Rudolf Pointners Anfang der 1970er Jahre sehr nahe an den herrschenden Zeitgeist und lässt es bis heute sehr vital und jugendlich erscheinen. \u003cbr\u003eEntstanden in seinem Haus in Succhivo auf der Insel Ischia, das er mit seinen Erfolgen bei Verkaufsausstellungen im In- und Ausland finanzierte. Dieses Haus war auch ein sommerlicher Treffpunkt vieler bekannter Künstler*innen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDer Surrealist Rudolf Pointner war bereits in jungen Jahren Mitglied der Sezession Graz und des Hagenbundes in Wien. Nach dem Februar 1934 wegen \"Hochverrats\" kurz inhaftiert, hat er enge Kontakte zu widerständigen Kreisen in Wien um Franz Schacherl und später um Otto Basil, wo er den Emigranten Edgar Jené trifft, der seinen Zugang zum Surrealismus befördert. Er arbeitet an der Kulturzeitschrift \"PLAN\" mit, in der die NS-Kulturpolitik scharf kritisiert wird. 1933 stellte Pointner erstmals im Hagenbund aus, 1934 bis 1938 war er dessen MitgliedNach dem \"Anschluß\" 1938 gelten seine Bilder als \"entartet\". Er verschleppt seine Eingliederung in die Reichskulturkammer und wird nach der Besetzung Jugoslawiens als Lehrer in Slowenien dienstverpflichtet. Während er dort einerseits künstlerische Aufträge im Sinne der Machthaber ausführt, gestaltet er andrerseits einen illegalen Privatdruck in surreal-kubistischem Stil. Anfang 1944 zur Wehrmacht eingezogen, desertiert er im Sommer 1944 und schließt sich der französischen Widerstandsorganisation FFI an, wird aber nach Kriegsende trotzdem als Kriegsgefangener interniert. Nach seiner Rückkehr ist er 1947 wieder Mitarbeiter des PLAN und Gründungmitglied des ART-CLUB. Er nimmt 1948 an der ersten Surrealisten-Ausstellung in Wien teil und ist 1950 Mitarbeiter der legendären \"Surrealistischen Publikationen\" Max Hölzers. 1953 bis 1967 ist er Präsident der Sezession Graz, die in dieser Zeit einen Höhepunkt ihrer Ausstrahlung nach dem Krieg erreicht. Ab Beginn der 1950er Jahre war er ein wesentlicher Betreiber informeller Tendenzen in Österreich, die vielfach von Materialexperimenten geprägt sind. Die intensive Auseinandersetzung mit Kulturformen des alten Süd- und Mittelamerikas führt ihn zu einer sehr eigenständigen Formulierung des Surrealismus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e \u003c\/p\u003e","brand":"Pointner Rudolf (1907 Zadar – Graz 1991)","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":57479283081540,"sku":"12177","price":1000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0530\/0407\/5166\/files\/IMG_6075.jpg?v=1792136754","url":"https:\/\/remixx-auktionen.com\/products\/gestalten","provider":"remixx:auktionen","version":"1.0","type":"link"}